“Die letzten zwei Schultage waren einfach super. Dank der netten Referenten aus Taiwan, Sambia und Kolumbien, die ihre Vorträge sehr offen und kreativ gestalteten, hatte ich eine Menge Spaß in den Workshops und vor allem während der abschließenden Präsentationen meiner Mitschüler.“
Diese Begeisterung eines Schülers des Melanchthon-Gymnasium in Berlin spiegelt den Erfolg des „Bridging Cultures“ Projekts, das dieses Jahr bereits in seine die vierte Runde ging.
Das Projekt begann auch in diesem Jahr im September. Im Mittelpunkt stand die interkulturelle Verständigung zwischen SchülerInnen und ReferentInnen sowie die Auseinandersetzung mit den verschiedenen sozioökonomischen und politischen Problemen des globalen Südens (Asien, Afrika, Lateinamerika).

In den vergangenen zwei Monaten nahmen sieben Berliner Schulen an dem Projekt teil (Georg-Herwegh-Gymnasium, Paulsen-Gymnasium, Herder-Oberschule, Max-Planck-Gymnasium, Jüdisches-Gymnasium Moses Mendelssohn, Melanchthon-Gymnasium und Otto-Nagel-Gymnasium).
Nicht nur die Schüler sondern auch die Lehrkräfte zeigten sich begeistert, da es sich bei „Bridging Cultures“ um ein „konstruktives Seminar“ handle, „in dem die Schüler nicht nur zusammenarbeiten, sondern auch Kulturen kennen lernen. Sie freuen sich schon auf das nächste Jahr.“
In einem zweitägigen komplett auf Englisch gehaltenen Workshop, gaben die ReferentInnen aus Kolumbien,
Taiwan, Nigeria bzw. Sambia einen Einblick in die Kultur und Geschichte ihres Landes und ihres Kontinents.Jeder Vortragende präsentierte dabei mindestens ein entwicklungspolitisch relevantes Problem aus seinem jeweiligen Herkunftsland, für welches die SchülerInnen in einer anschließenden Gruppenarbeit Lösungsansätze suchten, diskutierten und schließlich kreativ ihren MitschülerInnen vorstellten.
Der taiwanesische Beitrag widmete sich der Frage der Unabhängigkeit des Landes und der Problematik der Foreign Brides. Der Vortrag der kolumbianischen Referentin thematisierte die Drogenkriminalität in ihrem Land und die Situation von Binnenflüchtlingen (Internally Displaced Persons). Die Beiträge aus Nigeria und Sambia behandelten zum einen das Thema der Kindersterblichkeit, zum anderen die Krankheit Malaria.
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